Aktuell!
Das HAGENER FRIEDENSZEICHEN zeigt:
„Mein Herz sieht die Welt schwarz“ im Kino Babylon
Im Rahmen der Filmreihe „Klarsichtkino“ zeigt das HAGENER FRIEDENSZEICHEN am Donnerstag; 17. November, den Film „Mein Herz sieht die Welt schwarz“. Am Beispiel der Liebe zwischen Hossein und Shaima gibt die Regisseurin Helga Reidemeister tiefe Einblicke in das Leben der Menschen in Afghanistan. „Ein Film über ein von Kriegen und Machtkämpfen zerriebenes Land und die berührende Geschichte einer unmöglichen Liebe. Er liefert Einblicke in eine Welt, die uns so tief – seelisch, politisch, individuell – noch nie erreicht haben“, heißt es in einem Kommentar von Deutschlandradio.
Beginn: 19 Uhr
Ort: Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke (Pelmkestr. 14)
Eintritt: 5,- Euro
Der Film läuft mit Untertiteln.
Programm Klarsichtkino
Kulturzentrum Pelmke
Wer Frieden will, muss aus der Atomenergie aussteigen
Zwölf Gongschläge ertönten am Samstagmittag an dem mit weißen Rosen geschmückten Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße. Mitglieder und Freunde des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN hatten sich zu einem Schweigekreis in Erinnerung an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima versammelt. Eine schlichte Mahnaktion, die bei vielen Passanten auf Zustimmung stieß.
Ein Flugblatt informierte Interessierte über den engen Zusammenhang von militärischer und „friedlicher“ Nutzung der Atomenergie. Denn die Technologie, die man für die Atomenergie braucht, ist auch Basis für die Entwicklung von Atomwaffen. Bei der Entsorgung des Atommülls entsteht waffenfähiges Plutonium. Abgereichertes „schwach strahlendes“ Uran wird für besonders durchschlagskräftige Munition verwendet, zum Beispiel eingesetzt im Irak-Krieg.
Darum setzt sich das HAGENER FRIEDENSZEICHEN gemeinsam mit vielen Menschen in Hagen für den Ausstieg aus der Atomenergie ein, denn wer aus der Atomenergie aussteigt, tut auch etwas für die Abrüstung. „Energiepolitik muss auch Friedenspolitik sein. Wer Frieden will, nutzt erneuerbare Energien“, betont Dr. Christian Kingreen, Vorsitzender des HAGENER FRIEDENSZEICHENS. In diesem Sinne wird der Verein auch weiterhin alle Aktivitäten vor Ort für einen Energiewandel unterstützen.
Gedenken an Hiroshima bedeutet: Atomwaffen weltweit abschaffen!
Emails an Barack Obama
Am 6. August 1945 explodierte um 8.15 Uhr in 580 Metern Höhe eine Atombombe über Hiroshima. 43 Sekunden später war die Stadt zu 80 Prozent zerstört, 70.000 bis 100.000 Menschen kamen ums Leben.
Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN rief die Hagenerinnen und Hagener dazu auf, am 6. August – 65 Jahre nach dem Atombombenabwurf – am Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße zusammen zu kommen, der Opfer zu gedenken, aber vor allem die weltweite Abschaffung der Atomwaffen zu fordern.
Film: „The road to guantánamo“ im Kino Babylon
Am 1. April 2010 zeigte der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN den Film „The road to guantánamo“ im Kino Babylon (Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14).
Zum Film: Eigentlich waren die Freunde Asif, Ruhel, Shafiq und Monir aus Birmingham im Herbst 2001 nach Pakistan gereist, um Asifs Hochzeit zu feiern. Doch ein Trip nach Afghanistan bringt sie zur falschen Zeit an den falschen Ort. Eine Odyssee beginnt, die sie über Kandahar und Kunduz direkt nach Guantanamo führt, wo sie über zwei Jahre lang in dem US-Konzentrationslager als Gefangene gehalten werden.
Regisseur Michael Winterbottom erzählt in seinem halbdokumentarischen Film von jungen Menschen, die aus der Sicherheit ihres Teenagerlebens unschuldig in den „War on terror“ geraten.
Klarsichtkino
Kulturzentrum Pelmke
Ostermarsch 2010
Vom 3. – 5. April 2010 fand der Ostermarsch 2010 statt. Der OM Ruhr startete am 3. April in Duisburg und endete am 5. April in Dortmund. Das HAGENER FRIEDENSZEICHEN unterstützte den Aufruf zum Ostermarsch-Ruhr. Der Marsch stand unter dem Motto: „Atomwaffen abschaffen! Afghanistankrieg beenden!“
50 Jahre Ostermarsch
Vor 50 Jahren fand in Deutschland der erste Ostermarsch statt. Damals ging es um die Abschaffung und Ächtung der Atomwaffen. Eine Welt ohne Atomwaffen ist nach wie vor das Ziel der Ostermarsch-Bewegung. Im Ruhrgebiet bewegt sich der Marsch traditionell von Duisburg über Essen und Bochum nach Dortmund, wo die Abschlusskundgebung stattfindet. Die Hagener beteiligten sich an dem Abschnitt Bochum – Hagen am 3. Tag.
www.ostermarsch-ruhr.de
Unsere Zukunft atomwaffenfrei!
Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN ruft auf zur Teilnahme am Internationalen Kongress „Friedenskultur – unsere Zukunft atomwaffenfrei“ vom 19. – 21. März 2010 in Essen. Der Hintergrund: Im Mai 2010 findet in New York eine Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags statt. Von dem Kongress in der europäischen Kulturhauptstadt 2010 soll eine Botschaft von der Friedensbewegung in Deutschland als Teil der Kampagne „unsere Zukunft atomwaffenfrei“ an die Konferenz ausgehen.
www.friedenskultur2010.de
Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan
Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN unterstützt die Kampagne der Friedensbewegung für die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan mit Aktionen und Informationsveranstaltungen. Unter anderem fand am 19. September 2009 in der Fußgängerzone ein Informationsstand statt, an dem rund 150 Unterschriften für den Abzug der Truppen gesammelt wurden. Im Jahr 2010 sind weitere Aktivitäten geplant.
www.friedenskooperative.de

Bilder: 19. September 2009 in der Fußgängerzone in Hagen

Das AllerWeltHaus in Hagen